«Heinz Däpp zündete ein Feuerwerk vom Fensten, gespickt mit Nadelstichen ins blendend weiss Ruhekissen unserer sauberen Schweiz..» Vernissage des Buches "Der Lucens-GAU" von Peter Beutler in Interlaken.

Peter Wenger im Berner Oberländer vom 1. Oktober 2018

 

«Immer neu zeigen Däpps Satiren, was passieren könnte, wenn Kaderli, Bölsterli, Chlütterli und Zigerli ihre Frauen nicht mehr im Griff hätten. Dass es nächstens so weit kommt, ist zwar nicht zu befürchten, und käme es so, wer weiss, vielleicht würde sich zeigen, dass Frauen auf die Dauer auch nur Menschen sind. Aber in seinen Frauenstimmen weist Däpp auf menschenfreundlich-augenzwinkernde Art darauf hin, was eigentlich alles möglich werden könnte, wenn es denn schon nicht mehr kommen will, wie es war.»

Fredi Lerch im Journal B vom 17. November 2016

 

«Beobachtetes, Erlebtes, Autobiografisches fliesst in Däpps Geschichten ein, wird satirisch überhöht und zugespitzt, etwa wenn er minutiös all die Tücken und Fallstricke aufzählt, die bei der Organisation eines runden Geburtstages bedacht werden müssen, wenn das Fest gelingen soll. Däpp findet im Alltäglichen Themen in Hülle und Fülle, seien es traumatisierte Katzen und verlorene Hausschlüssel, Facebook oder Sport.»

Barbara Büttner in der Brunne Zytig vom November 2016

   

«Zu einem Wettkampf der Politsatiriker luden das Burgdorfer Casino am Freitag und die Berner La Cappella am Samstag ein. Beim Treffen zwischen Heinz Däpp, Radiojournalist im Unruhestand, und Andreas Thiel, BZ-Kolumnist mit Irokesenkamm, waren keine klaren Gewinner zu erleben. Thiel und Däpp im Doppelpack: Eine Wiederholung ist vorerst nicht geplant. Schade.» 

Peter Steiger in der Berner Zeitung vom 18. März 2013 

 

«Däpps Programm ist sehr dicht und hat keine Durchhänger. Glücklicherweise sind die Finger, die er in offene Wunden legt, in einen sprachlich weichen Handschuh verpackt. Denn sonst wären die Erkenntnisse, die hinter dem vordergründigen Witz stehen, doch etwas zu schmerzhaft, um darüber lachen zu können… Das Brienzer Publikum wollte Däpp fast nicht von der Bühne lassen, bis er sich selber zum Abtreten zwang.»

Jungfrau Zeitung, 11. Februar 2012

 

«Geit’s no, heiterebimbam», das neue Programm von Heinz Däpp, ist Blocher, Brunner, Amstutz und Konsorten nicht unbedingt zu empfehlen. Sie könnten davon Durchfall oder einen Ausschlag bekommen. Für normale Politikerinnen und Politiker hingegen sollte das Programm mehr oder weniger gut verträglich sein. Hans-Ueli hat es zusammen mit Bölsterli, Chlütterli und Zigerli gesehen. Sie sagten, es sei lustig und auch sehr lehrreich.

Kaderli Rösi am 8. April 2011 im «Echo von Oberchlapf» 

 

Das rund zweistündige Soloprogramm «Geit’s no, heiterebimbam» ist geprägt von scharfen Analysen rund um Abzocker und Asoziale, Eitle und Mächtige – verpackt in markiges Berndeutsch. Sprachwitz und Tonfall wecken Erinnerungen an die satirischen Schnappschüsse, die Däpp während 16 Jahren fürs Radio verfasst hat. Doch in der Schärfe der Satire ist er kompromissloser geworden. Bei der Wahl der Sujets richtet Heinz Däpp sein Augenmerk jetzt vor allem auf die nationale Politik.

Michael Sahli am 25. Januar 2011 in DRS4 News

 

Ist Kaderli ein typischer SVP-Mann? Däpp bestreitet nicht, dass ihm einige SVP-Politiker unfreiwillig Modell gestanden sind. Aber nicht nur sie. «Kaderlis gibt es auch in anderen Parteien nicht wenige.» Kaderlis Frau Rösi ist gewissermassen Däpps Alter Ego: eine Figur, die den biederen Kaderli mit kritischen Fragen konfrontiert und seine Widersprüche aufdeckt.

Markus Dütschler am 16. März 2010 im «Bund»

 

Satire, sagt Däpp, dürfe eben nicht ganz alles, wie das Kurt Tucholsky einmal gesagt haben solle: «Politisch-gesellschaftliche Satire soll zwar wehtun, aber nicht verletzen.» Er wolle schliesslich einen Diskussionsbeittrag leisten. Da bringe es nichts, wenn dem Hörer «der Laden runtergeht».

«Langenthaler Tagblatt» vom 15. März 2010

 

Heinz Däpp regte mit seiner witzigen, aber bissigen Satire aus der Froschperspektive zusätzlich zum Nachdenken an.

Miriam Schild am 15. März 2010 in der «Berner Zeitung», nach dem Politiforum Thun

 

Auch nach seiner Pensionierung beim Radio wird Däpp als mobiler Satiriker zu privaten und öffentlichen Anlässen unterwegs sein. Vor allem im Bernbiet, wo sein Stammpublikum im mittleren und fortgeschrittenen Alter immer wieder gern den Refrain «Uf dr Foto gseht er uus» hört. Däpp hält zwar Bern den Spiegel vor, aber darin erkennt man das etwas selbstgefällige und veränderungsscheue Bern in freundlicher Beleuchtung. Däpp gibt Halt. Als Garant schwindender Berner Gewissheiten.

Stefan von Bergen am 13. März 2010 unter dem Titel «Zahme Satire nach Berner Art» in der «Berner Zeitung»

 

Däpp – zum ersten… zum zweiten… zum dritten Mal! Was sich anhört wie ein Ausruf zu einer Versteigerung, ist in Tat und Wahrheit eine Hommage an einen lieb gewordenen Gast, der uns bereits zwei Mal an der Bundesfeier begeisterte. In sonorem Berndeutsch versteht es Heinz Däpp, humorvoll und pointiert die Politik und ihre Exponenten auf Korn zu nehmen oder den Hinterbänklern, Volkstribunen und Besserwissern einen Spiegel vor die Nase zu halten.

Einladung zur Bundesfeier 2009 in Oberhofen

 

Heinz Däpps Schnappschüsse geniessen im Einzugsbereich des Berner Regionaljournals – und darüber hinaus! – Kultstatus. Eine grosse Fangemeinde wartet jeden Freitag auf die Wochensatire. Deshalb haben auch die CDs und Bücher mit den geammelten Schnappschüssen ein treues Publikum, erlauben sie es doch, Däpps Texte ein zweites oder drittes Mal zu hören oder nachzulesen, um auf diese Weise mehr feine Anspielungen mitzukriegen.

Peter Anliker in «Link», Dezember 2008

 

Heinz Däpp hielt die Gäste mit seinen satirischen Geschichten aus dem Politzirkus bei Laune. Däpp erntete Lacher am laufenden Band. So war es nicht zuletzt sein Verdienst, dass auch die Gemeinde- und Stadtratswahlen vor angemessen besetzten Zuschauerreihen über die Bühne gehen konnten.

Lisa Blaser am 1. Dezember 2008 in der «Berner Zeitung», nach den Gemeindewahlen in Burgdorf

 

Der Journalist Heinz Däpp lockerte die Diskussion mit einer Anzahl Kostproben aus seiner Satirewerkstatt auf. Da schmunzelten die Zuhörer über Novartis-CEO Daniel Vasella, der in den Himmel kommen will und deshalb auf der Strasse Tausendernoten verteilt, aber die meisten wollen sie nicht nehmen, weil sie Betrug vermuten. Oder die Geschichte vom ultraroten Gewerkschafter Röthlin, der «unbeugsam wie ein alter Rheumatiker» für die Sache der Arbeiter kämpft.

Markus Dütschler am 24. Januar 2008 im «Bund», nach dem 3. HR-Forum der Wirtschaftsförderung Region Bern in Bern

Zur Auflockerung brachte dazwischen der Journalist und Satiriker Heinz Däpp fiktive Porträts aus dem Wirtschaftsleben, deren skurrile Protagonisten und surreale Situationen ganz nah an der Erfahrungswelt der HR-Leute waren.

Martin Winkel in «HR Today», März 2008, nach dem 3. HR-Forum in Bern

 

Heinz Däpp, eine journalistische Legende in Bern, beriet in den neunziger Jahren die rot-grüne Stadtregierung. Was ihn heute nicht hindert, in angeblich lustigen Beiträgen für das gebührenfinanzierte DRS-Regionaljournal die rot-grüne Stadtregierung vor einem scharfen Artikel der Weltwoche in Schutz zu nehmen.

Markus Somm in der «Weltwoche» 14/2007

 

Zum Schluss zeichnete Satiriker Däpp höchst realistisch die steilen Karrieren von Medienleuten nach, die sich in Chefetagen und Bundesämtern tummeln und einfach so wichtig sind, dass sie ihren Rücktritt immer wieder hinausschieben.

Charlotte Spindler in der Comedia-Mitgliederzeitschrift vom 27. August 2005, nach dem 25-Jahr-Jubiläum von «Klartext» in Zürich

 

Für die Bevölkerung bleibt Heinz Däpp der Botschafter von liebe- und humorvoll verklausulierten Botschaften, die unser Selbstverständnis ohne Moralinspritze behutsam hinterfragen und uns – wenn wir wollen – etwas wecken und sensibilisieren.

Aus der Laudatio zur Verleihung des Bäredräckprys, am 28. November 2005

 

Däpp schaut der Prominenz und dem Volk auf den Mund und auf die Finger. Was er beobachtet, dreht er durch den Fleischwolf der Fantasie und drückt es ironisch überhöht in die Form von Kurzprosa. Entlarvend, prägnant und präzis, aber nicht bösartig.

Markus Arni in der «Aemme Zytig» vom 10. März 2005

 

Der Regierungspräsidentin beinahe die Show gestohlen hätte Heinz Däpp. Der Satiriker nahm die bernische Politlandschaft mit Brillanz und Liebenswürdigkeit aufs Korn und dürfte viele Anwesende nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken gebracht haben. 

«Bund» vom 4. Juni 2004, nach der Feier für die neugewählte Regierungspräsidentin Barbara Egger in Bremgarten